Die beste aller Welten – Produzent Ritzberger in Horn

Der verzweifelte Versuch, trotz Drogensucht dem eigenen Kind eine gute Mutter zu sein und dabei nicht immer „Die beste aller Welten“ sein zu können war Thema des Schulfilms, der die Schülerinnen und Schüler der HAK/HAS Horn sehr berührte.

Adrian mit seiner Mutter Für Regisseur Adrian Goiginger war der Film mehr als ein Projekt, vielmehr erzählt er seine eigene Geschichte und die oftmals schonungslose und bittere Wahrheit einer Kindheit, die geprägt war von der Heroinsucht der Mutter. Doch Goiginger schafft es auf außergewöhnlich berührende Art und Weise, seine Beziehung zu Mutter so innig darzustellen, wie sie auch wirklich war. Die Fürsorge und bedingungslose Liebe ist Teil seiner behüteten Kindheit, die Sucht und das Aufwachsen im Drogenmilieu jedoch die erschreckende Kehrseite.
Besonders spannend für alle Jugendlichen war das anschließende Gespräch mit dem Produzenten Wolfgang Ritzberger, der äußerst interessante Einblicke in die Filmproduktion und auch zu den Dreharbeiten mit den hervorragenden Schauspielern, allen voran Verena Altenberger und Jeremy Miliker, gab.
Völlig zurecht scheint der Film ein großer Erfolg zu werden – denn das Ende lässt keinen Zweifel, dass Goigingers Mutter für ihn die beste aller Welten war!