„Überhaupt glaubt man nicht, wie sehr das Theater, wenn man so zehn Jahre lang es alle Abende besucht, bildet.“ Was Goethe schon seinerzeit wusste, hat auch heute noch Gültigkeit.
Und um eine der bedeutendsten Spielstätten Europas kennenzulernen, besuchten die zweiten Jahrgänge das Burgtheater in Wien und wurden durch das prunk- und eindrucksvolle Haus geführt. So spricht das größte deutschsprachige Sprechtheater auch mit seinen Gemäuern für sich. Ob Zuschauerraum, Ahnengalerie oder das Besprechungszimmer, das schon der Kaiser nutzte, die beeindruckende Geschichte wirkt, sobald man die Räumlichkeiten betritt. Auch einen exklusiven Blick hinter die Bühne, wo hochmoderne Technik den Zuschauerinnen und Zuschauern ein mitreißendes Theatererlebnis garantiert, durfte nicht fehlen. Zum Zeitpunkt unseres Besuchs wurde das Bühnenbild für „Faust“ gestaltet, zahlreiche Bühnenbauer waren mit dem Aufbau beschäftigt. Und so bleibt die „Burg“ hoffentlich dem ein oder anderen so gut in Erinnerung, dass er in einer Vorstellung wiederkehrt.





